Pressestimmen

  • Anne Schuldt feinnervige Gestaltungen haben einen Hintergrund. Sie ist eine herausragende Liedinterpretin. Für ihr Konzert beim Eppaner Liedsommer wählte sie Gesänge von Franz Schubert und Gustav Mahler, die sie ausgehend von der ihr eigenen Natürlichkeit des Singens, in eine wunderbar Innerlichkeit führte. Fabelhafte Technik mit ausgefeilten Phrasierungen und detailreicher Farbgebung ist die Basis für weitergespannte Stimmungsbilder, die berühren wie die tiefen Gefühle, die sie über ihre Hingabe und Textempfindung erreicht. Dabei ist dieser herrliche körperreiche Mezzosopran mit seiner samtig dunklen tiefen und der mühelosen Höhe weit entfernt von ziseliertem Manierismus oder Operngestik, das Lied wird zum natürlichsten Medium für Emotionen zwischen Versunkenheit und Ausbruch, in die Anne Schuldt die Hörer einschließt, und für Weltbetrachtung.

    Von 2011, Eppaner Liedsommer
  • Ein weiterer Höhepunkt ist seine [Aris Argiris‘ alias Wotans] große Szene mit Anne Schuldt als Fricka, die erneut mit sattem Mezzosopran punktet.

    Die Walküre, Thomas Molke in OMM (Online Musik Magazin), 21.04.2019
  • Ihrem runden, schönen Mezzosopran gelingt ein anrührendes und erschütterndes Portrait der zwischen Liebe und Pflicht hin-und hergerissenen Charlotte. So wird ihr herzzerreißendes „Va, laisse couler mes larmes“ (die „Tränenarie“) im dritten Akt zu einem der Höhepunkte der Oper.

    von J. Gahre 21.1.2017 aus Das Opernglas 3/2017
  • Anne Schuldt begeistert vor allem durch ihre intelligente Stimmführung und emotionale Interpretation der Rolle der Waltraute. Wie sie innig und voller Verzweiflung versucht, Brünnhilde zu überreden, ihr den Ring zu geben, um den Untergang Walhalls zu vermeiden, das geht unter die Haut. Ihre teils lyrische, teils dramatische Waltrauten-Erzählung ist ein weiterer Höhepunkt des Abends.

    Götterdämmerung, Andreas H. Hölscher in O-Ton, 02.12.2018
  • Ein musikalischer und szenischer Glanzpunkt ist die Szene zwischen Brünnhilde und Waltraute. … Schuldt begeistert durch einen satten Mezzosopran und hervorragende Textverständlichkeit.

    Götterdämmerung, OMM (Online Musik Magazin) vom 23.04.2019 von Thomas Molke
  • Anne Schuldt befreite die Fricka mit vorbildlicher Diktion und klangvollem Mezzo von jeglichem Gekeife. Expressiv und sehr nobel, groß auch in der Erscheinung.

    Tiroler Tageszeitung vom 16.3.2009 von Ursula Strohal
  • …. wie die Mutter-Sohn-Beziehung, die das emotionale Zentrum der Oper bildet. Und gerade in Braunschweig könnte die Oper auch Fidès heißen, denn Anne Schuldt singt die Mutter des Propheten mit traumhaft schönem, hochkultiviertem Mezzo einfach fantastisch.

    Online Music Magazine vom 22.10.2014